Projekt "Märchen"

Im Lernbereich "Freies Schreiben" verfassen SchülerInnen in Partner- oder Einzelarbeit eigene Märchen

Im Rahmen eines studentischen Projektes befasste sich meine Klasse mit dem Thema "Märchen". Es wurden Märchen erzählt und vorgelesen, Bestandteile von Märchen erarbeitet und eine Wortschatzkartei zum Schreiben von Märchen angelegt. Am Ende des Projekts schrieben die SchülerInnen eigene Märchen und bündelten all ihre eigenen Arbeiten zu einem Märchenbuch. In der letzten Projektstunde fand eine gemütliche "Märchenstunde" statt, in der jeder sein eigenes Märchen vorlas.

Die Schüler bei ihrer Arbeit

Märchen werden geschrieben     Märchen entstehen in Partnerarbeit An den Märchen wird gearbeitet

 

Hier lesen Sie einige der Märchenprodukte.

 

Das Märchen

Es war einmal ein mutiger Prinz. Er wollte der Prinzessin helfen. Der böse Riese hat die Prinzessin gefangen. Um die Prinzessin zu befreien, ritt er in den dunklen Wald. In einer Baumhöhle sah der Prinz das leuchtende Gold.
Sein Zauberschwert führte ihn zum bösen Riesen. Der Prinz besiegte den hässlichen Riesen. Der Riese starb. Die glückliche Prinzessin und der schöne Prinz heirateten.
Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Von KürÅŸat

 

Rosenrot

Es war einmal eine böse Königin. Die hatte eine schöne Tochter. Sie hieß Rosenrot. Rosenrot war allen Leuten treu. Und alle mochten sie gern. Aber die Königin wollte das ändern. Sie wollte die Beste sein. Deshalb hatte sie einen Plan. Sie wollte Rosenrot umbringen. Sie machte einen Zaubertrank.
Aber es gab da ja noch einen Prinz. Der hatte alles erfahren. Er rettete Rosenrot. Und es dauerte nicht lange, dann haben sie geheiratet. Und sie wurden ein schönes Paar. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Von Nele

 

Die Kröte

Es war einmal eine schöne Kröte. Sie war sehr traurig. Denn sie hatte keine Freunde. Es wurde Nacht. Sie träumte von einem Kristall. Der Kristall sollte ihr den Weg der Freundschaft zeigen. Sie musste drei Abenteuer bestehen. Sie hat den Zauberspruch gefunden. Sie ging den Weg entlang. Sie begegnete dem ersten Drachen. Sie wusste nicht, was jetzt zu tun ist. Der Drache spuckte plötzlich Feuer. Da fiel er ihr wieder ein, der Zauberspruch: "Böser Drache sei ein Stein". Sie hat aber drei Drachen bezückt. Sie fand ihren Freund. Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Von Nick und Leon

 

Engelchen und Teufelchen

Es war einmal eine alte Frau. Die hatte zwei Töchter. Die eine hieß Teufelchen und die andere hieß Engelchen. Teufelchen war so wie ein Teufel und Engelchen war eben so wie ein Engel.
Eines Tages kam ein junger und schöner Königssohn vorbei geritten. Und dieser sagte: „Ich suche eine schöne junge Frau. Doch ich suche nicht irgendeine junge Frau. Ich nehme diese erst zur Frau, wenn sie drei Aufgaben erfüllt." Engelchen und Teufelchen gleichzeitig: „Und die wären?" Der junge Königssohn wieder: „Die erste Aufgabe lautet, dass man eine Fee finden muss und so viel Feenstaub abschütteln muss, bis eine ganz bestimmte Truhe voll ist. Die zweite Aufgabe lautet, dass man eine Goldmünze in eine Silbermünze verwandeln muss. Und die dritte und damit auch letzte Aufgabe lautet, dass man einen Stein zum Leben erwachen soll."
Sofort machten sich Engelchen und Teufelchen an die Arbeit. Der Prinz rief ihnen nach: „Diejenige, die es nicht schaffen sollte, diese kriegt eine Strafe." Doch Engelchen und Teufelchen hörten dieses nicht. Der Prinz brachte ihnen die Schachtel und sie fingen an.
Teufelchen rannte tief in den Wald, ohne einmal nach rechts oder links zu gucken. Engelchen ließ sich Zeit. Sie guckte hinter jeden Baum und in allen Ästen. Schließlich fand sie eine Fee. Als Teufelchen endlich eine gefunden hatte, rüttelte und schüttelte sie die Fee so heftig, dass sie gar nicht merkte, dass die Truhe hinter ihr und nicht vor ihr stand. In der Zwischenzeit ist der Prinz wieder auf sein Schloss geritten. Jetzt kam die zweite Aufgabe an die Reihe.
Teufelchen war so wütend, dass sie die Goldmünze anschrie und rief: „Du sollst dich auf der Stelle verwandeln!" Engelchen dagegen sagte mit leiser Stimme: „Verwandel dich. Bitte, bitte!" Teufelchen war zwar hässlich und böse, aber das bedeutete nicht gleich, dass sie dumm war. Deswegen belauschte sie Engelchen. Und sie sah auch, wie die Goldmünze sich in eine Silbermünze verwandelte. Sie lief schnell zu ihrer Münze und sagte dasselbe wie Engelchen gesagt hatte. Ihre Münze verwandelte sich aber nur halb. Jetzt war Teufelchen noch wütender.
Die dritte Aufgabe musste erfüllt werden. Teufelchen drohte dem Stein, ihn an die Wand zu werfen, wenn er sich nicht zum Leben erweckte. Aber nichts geschah. Natürlich belauschte Teufelchen Engelchen auch dieses Mal. Engelchen streichelte den Stein wie ein kleines Kätzchen und er sprang herum. Jetzt musste sie schlafen gehen. Morgen würde der Prinz kommen und sie zur Frau nehmen, dachte Engelchen. Aber Teufelchen hatte sich schon einen Plan ausgedacht. Als Engelchen tief eingeschlafen ist, ist Teufelchen zu Engelchens Truhe gegangen und hat alles ausgekippt. Danach hat sie Engelchens Silbermünze in Gold getaucht. Und zu guter letzt, hatte sie ihren Stein erdrückt.
Als Engelchen am nächsten Morgen aufwachte, merkte sie nichts von dem, was in der Nacht passiert ist. Die Truhe war zu. Teufelchen hatte die Goldmünze in ein Tuch gewickelt. Und Engelchen dachte, dass der Stein noch schlief. Der Prinz war jetzt gekommen. Er ritt mit den beiden Mädchen tief in den Wald. Als er sah, dass es beide nicht geschafft hatten, sagte er: „Ihr beide müsst von einer Schlucht springen. Die jenige, die lebend unten liegen bleibt, die nehme ich zur Frau." Das Herz schlug ihnen bis zum Hals, aber sie taten es. Teufelchen fiel zu Boden und starb. Aber Engelchen wuchsen Flügel und sie flog hoch bis zum Himmel. Als sie wieder landete, waren die Flügel verschwunden. Der Prinz nahm sie mit auf sein Schloss und sie lebten dort glücklich bis an ihr Ende....

Von Celina

 

Das Mädchen und die Katze

Es war einmal eine kleine Katze. Die Katze gehörte einem armen Mädchen. Eines Tages merkte die Katze, dass das Mädchen böse war. Die Katze überlegte sich was. Am nächsten Morgen hatte die Katze einen Plan. Sie wollte eine Falle bauen. Und sie fing an mit der Falle. Sie brauchte 5 Tage. Aber eines schönen Tages bemerkte das böse Mädchen, dass die Katze eine Falle baute. Und das Mädchen wollte das verhindern, aber die Katze hatte die Falle unter einem Baum gemacht. Aber das Mädchen wusste das nicht. Und die Katze schaffte es, das Mädchen da hin mit ihren Lieblingskeksen zu locken. Und danach fesselte die Katze das Mädchen und ging weg und suchte einen netten Mensch bei dem sie leben konnte. Und sie fand ein nettes Mädchen, wo sie wohnen kann und sie spielten miteinander und essen Eis. Und die Katze fand eine andere Katze, die ganz alleine war. Und sie durfte bei der Katze und dem Mädchen wohnen. Und sie wohnten glücklich beieinander und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Von Pia

 

Das Mädchen befreit die Vögel

Es war einmal ein Junge und ein Mädchen und sie gingen in den Wald. Und sie finden einen Käfig mit zwei Vögeln drinnen. Und die Vögel sagten zu ihnen: „Holt den Schlüssel von der Hexe. Die hat uns eingefangen."
Sie machten sich auf den Weg zu der Hexe. Die Hexe schlief und sie schlief tief und fest. Und so holten sie den Schlüssel. Sie gingen zurück zu den Vögeln und befreiten die Vögel. Und dann heiraten das eine Paar und das zweite Paar. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.

Von Sara und Nina

 

Der Wolf und die sieben Geißlein

Es war einmal eine alte Geiß. Die hatte sieben junge Geißlein. Eines schönen Tages musste die Geiß einkaufen gehen. Da sagte das kleinste Kind zur Mutter: „Können wir den Wolf einladen?" Da sagte die Mutter: „Das ist eine gute Idee. Ich bringe ihm auch ein Stück Fleisch mit und wir spielen Karten. Oh ja, tschüss" sagte die Geiß. Als die Mutter weg war, klopfte es. „Hallo" sagten sie.
„Hallo" sagte auch der Wolf.
„Wollen wir Karten spielen?"
„Ja" sagte der Wolf.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann spielen sie noch heute.

von Hannah

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